26
September
2016
|
14:14
Europe/Amsterdam

Kai Metzger, Stefan Habermann und Klaus Gottheiner mit dem 27. Würth-Literaturpreis ausgezeichnet

Den ersten, mit 3.000 Euro dotierten Preis erhielt Kai Metzger aus Düsseldorf für seinen Text „Fuge Null und andere Einrichtungsideen“. Laudator Thomas Scheuffelen attestierte Kai Metzger, der bereits zum dritten Mal geehrt wurde, eine „grandios erzählte Geschichte“ geschrieben zu haben, die kunstvolle Spannungsbögen enthalte.

Der zweite Preis, der mit 2.500 Euro dotiert ist, wurde an Stefan Habermann aus Öhringen für seinen Text „Sägebild und Seelenbild“ vergeben. „Mit so absurder wie beklemmender Phantasie führt Stefan Habermann uns in eine Welt, die uns fremd ist und der wir doch nicht entrinnen können. Er tut das in einer lakonischen und nüchternen, aber gleichwohl bildkräftigen Sprache. Er verführt uns.“, so Manfred Papsts anerkennende Worte.

Der dritte, mit 2.000 Euro dotierte Preis ging an Klaus Gottheiner aus Trier. Seine Erzählung unter dem Titel „Säge, Wald und Untergang“ wurde von Hans-Ulrich Grunder wie folgt charakterisiert: „Ein vielschichtiger Text mit surrealistischem Dreh.“

Die prämierten Texte sowie elf weitere Erzählungen der Literaturpreis-Teilnehmer wurden in die Anthologie des Würth-Literaturpreises aufgenommen, die im Swiridoff-Verlag, Künzelsau, erschienen ist.

Der Würth-Literaturpreis

Der Würth-Literaturpreis wird seit 1996 in Kooperation mit der Universität Tübingen ausgelobt. Die Tübinger Poetik-Dozentur und der Würth-Literaturpreis sind Projekte der Stiftung Würth.

Die Jury des Würth-Literaturpreises bilden: Hans-Ulrich Grunder (Erziehungswissenschaftler, Basel); Dorothee Kimmich (Literaturwissenschaftlerin und Organisatorin der Poetik-Dozentur, Universität Tübingen); Karl-Heinz Ott (Schriftsteller, Freiburg); Manfred Papst (Leiter der Kulturredaktion, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag); Thomas Scheuffelen (Professor für Literaturwissenschaft, TU Darmstadt) und Philipp Alexander Ostrowicz (Copenhagen Business School, Kopenhagen, Dänemark).