Schwäbisch Hall,
25
November
2021
|
12:01
Europe/Amsterdam

Nikolaus kehrt rechtzeitig zu seinem Namenstag in die Johanniterkirche ein

Zusammenfassung

Wenige Tage vor seinem Namenstag am 6. Dezember hat der Heilige Nikolaus in der Johanniterkirche in Schwäbisch Hall bereits in Form von zwei Bildtafeln eines unbekannten Meisters Einzug gehalten.

Die beiden Darstellungen des populären Bischofs trafen als Gegenleihgaben des Lübecker St. Annen-Museums zusammen mit zwei Szenen aus dem Leben Mariens ein. Dort ist aktuell als Leihgabe der Sammlung Würth eine „Kreuztragung Christi“ aus der Cranach-Werkstatt in der Ausstellung „Cranach – Kemmer – Lübeck. Meistermaler zwischen Renaissance und Reformation“ zu sehen.

Die beiden prächtigen Nikolaus-Darstellungen stammen vermutlich aus einem ehemaligen Altar der Katharinenkirche in Lübeck. Während „Der heilige Nikolaus beschenkt drei arme Mädchen“ den Fokus auf die Mildtätigkeit des Heiligen richtet, der auch als Schutzpatron der Kinder verehrt wird, erinnert die andere an Nikolaus, den Schutzpatron der Seeleute. Denn der Legende nach soll Nikolaus einst auch in einen Sturm geratenen Seeleute in einen sicheren Hafen geleitet haben. Die beiden Mariendarstellungen „Die Verkündigung an Maria“ und „Die Anbetung des Kindes“, ebenfalls aus der Zeit um 1500, rufen mit der Geschichte der Geburt Jesu Christi ebenfalls ein zentrales Thema der Weihnachtszeit in Erinnerung.

Bis zum 6. Februar 2021 sind die vier Tafeln nun im Kontext der Dauerpräsentation der Alten Meister in der Johanniterkirche zu den üblichen Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr, mit 2G-Nachweis zu sehen. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag, 5. Dezember, um 15 Uhr stellt die Themenführung „Wer war der Heilige Nikolaus?“ die beiden Werke und die Legenden rund um den Heiligen in den Mittelpunkt. Die Teilnahme kostet sechs Euro für Erwachsene oder zwölf Euro pro Familie. Anmeldung per E-Mail an johanniterkirche@wuerth.com. 

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