Künzelsau,
03
Februar
2022
|
07:04
Europe/Amsterdam

Sammlung Würth würdigt Gerhard Richter zum 90. Geburtstag

Zusammenfassung

Er gehört zu den weltweit gefragtesten Gegenwartskünstlern. Am Mittwoch, 9. Februar, wird Gerhard Richter 90 Jahre alt.  Die Sammlung Würth zeigt gegenwärtig Werke des Künstlers aus eigenem Bestand in ihren Museen in Erstein (Frankreich), Rorschach (Schweiz) und Künzelsau (Deutschland).

Sein Werk umfasst tausende Malereien von den fotorealistischen Bildern der 1960er Jahren über die Ausschnitte und abstrakten Schabebilder mit ihren Pinsel-, Rakel- und Spachtelspuren bis hin zu monochromen, teilweise mit Glasscheiben versehenen Flächen, in denen sich die Betrachterinnen und Betrachter spiegeln. Nicht nur die New York Times nennt ihn „Europas größten Maler“.

„Auf einen Stil wollte sich Richter, dessen malerische Qualität unbestritten ist, nie festlegen lassen. Vielmehr ziehen sich Abstraktion und Fragen danach, was ein Bild ist, wie es entsteht und wie es sich gegenüber anderen Medien behauten kann, wie ein roter Faden durch seine Arbeit“, würdigt C. Sylvia Weber, Direktorin der Sammlung Würth, die Bedeutung Richters für die Sammlung Würth, in der er mit 27 Werken aus allen Werkphasen vertreten ist.

Das Musée Würth im elsässischen Erstein lässt aktuell in der Ausstellung „Bestĭa. Tiere in der Sammlung Würth“ Gerhard Richters „Vögel“ (1964) auffliegen, ein Frühwerk aus den Anfängen seiner Fotomalereien. Im Museum Würth 2 in Künzelsau ist das Ölgemälde „Ausschnitt (Kreutz)“ (1971) in der Ausstellung „Weitblick – Reinhold Würth und seine Kunst“ zu sehen. Im Würth Haus Rorschach macht in der Schau „Lust auf mehr. Neues aus der Sammlung Würth zur Kunst nach 1960“ Richters abstraktes „Nachtstück III“ (1985) den Facettenreichtum seiner Kunst deutlich sichtbar.

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