Künzelsau,
27
Oktober
2021
|
09:05
Europe/Amsterdam

Tübinger Poetik-Dozentur startet wieder

Zusammenfassung

Nach einem Jahr Pause: Eva Menasse und Thomas Hettche lesen an der Universität Tübingen und in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall

Die Universität Tübingen und die Stiftung Würth freuen sich, in diesem Jahr wieder zur Tübinger Poetik-Dozentur einladen zu können: Eva Menasse und Thomas Hettche lesen vom 15. bis zum 18. November an der Universität Tübingen, jeweils um 19:15 Uhr im Audimax (Neue Aula, Geschwister Scholl Platz, 72074 Tübingen).

Die Tübinger Poetik-Dozentur versteht sich als Forum der kulturellen Begegnung. Studierende, Dozierende, Universitätsangehörige und eine breite Öffentlichkeit haben hier die Gelegenheit, herausragende Autoren- und Autorinnenpersönlichkeiten aus dem In- und Ausland kennen zu lernen. Sie initiiert und intensiviert damit den inneruniversitären Dialog über die Fächergrenzen hinweg und lädt zum kulturellen Austausch zwischen Universität, Stadt und Region ein.

Die Tübinger Poetik-Dozentur ist ein Projekt der Stiftung Würth und wird von der Adolf Würth GmbH & Co. KG gefördert. Einmal jährlich werden zwei Autoren oder Autorinnen eingeladen, öffentliche Vorlesungen zu halten sowie Seminare und Workshops für Studierende anzubieten.

Die diesjährigen Vorlesungen können über einen Livestream verfolgt werden.

Für eine Teilnahme vor Ort ist eine Anmeldung erforderlich, die links zu den Einzelterminen finden Sie im Internet unter poetik-dozentur.de.

Am Einlass ist der Nachweis des 3G-Status nötig, ein Mund-Nasen-Schutz muss während der gesamten Veranstaltungen getragen werden.

Die Termine im Überblick

  • Lesung von Eva Menasse und Thomas Hettche am Sonntag, 14. November 2021, 16.00 Uhr, Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall. Die Veranstaltung ist ausgebucht.
  • Vorlesungen an der Universität Tübingen, jeweils 19 Uhr c. t. im Audimax,
    Neue Aula, Geschwister Scholl Platz, 72074 Tübingen. 
    • Montag, 15. November: Eva Menasse: „Treppen, Rampen, Räume – Über Romanstrukturen“ 
    • Dienstag, 16. November: Thomas Hettche: „Schwebend in der Luft wendete ich daher wieder um Oder Vom Schreiben eines Romans“ 
    • Mittwoch, 17. November: Eva Menasse und Thomas Hettche: „Der/die Kanon:e – Lieblingsautoren und Vorbilder“
    • Donnerstag, 18. November: Eva Menasse und Thomas Hettche im Gespräch mit Dorothee Kimmich: „Techniken der Lüge. Aus der Werkstatt“

Die Gäste der Poetik-Dozentur 2020 /2021

Eva Menasse

geboren 1970 in Wien, lebt seit 2003 als freie Schriftstellerin in Berlin.

Publikationen (Auswahl)

Der Holocaust vor Gericht, Siedler, Berlin, 2000 / Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2017
Vienna, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2005
Lässliche Todsünden, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2009
Quasikristalle, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2013
Tiere für Fortgeschrittene, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2017
Gedankenspiele über den Kompromiss, Droschel, Graz, 2020
Dunkelblum. Roman,Kiepenheuer & Witsch, Köln 2021.

Pressestimmen

„Eva Menasses Essays sind klug, pointiert, schonungslos offen und unterhaltsam – ein großartiges Lesevergnügen!“ (buchmedia Magazin, über Lieber aufgeregt als abgeklärt)

„Eva Menasses Erzählungen Tiere für Fortgeschrittene sind charmante Anti-Fabeln [...]: das heißt nicht zuletzt, im großen Symbiosentheater sowohl dem Traurigen als auch dem Komischen einen Platz zu geben.“ (Die Zeit, über Tiere für Fortgeschrittene)

„Menasse erkennt den Witz noch in der tiefsten Finsternis, das Absurde im Schrecken, und sie interessiert sich für die vielen kleinen individuellen Entscheidungen, aus denen Geschichte wird, Geschichten auf Leben und Tod werden.“
(Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 28.9.21, über Dunkelblum)

Thomas Hettche

1964 am Rand des Vogelsbergs geboren, lebt als freier Schriftsteller in Berlin und in der Schweiz.

Publikationen (Auswahl)

NOX (1995)
Der Fall Arbogast. Kriminalroman, DuMont Verlag, Köln, 2001
Totenberg, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2012
Pfaueninsel. Roman, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2014
Unsere leeren Herzen. Über Literatur, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2017
Herzfaden. Roman der Augsburger Puppenkiste, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2020

Pressestimmen

 „Hettche erzählt [...] in einer virtuosen und dramaturgisch sogkräftigen Mischung aus Selbst- und Fremdporträt, aus Beschreibung, schwebender Assoziation und detailgenauem, stechendem Erinnerungsbild [...].“ (NZZ , 23. April 2013, über Totenberg)

„Hettche erweist sich erneut als einer der elegantesten und raffiniertesten Stilisten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.“ (Jury des Deutschen Buchpreises 2014, über Pfaueninsel)

„Es ist eine grandios vergnügliche Wiedersehensfeier mit der eigenen Kindheit. [...] Ein literarischer Triumph.“ (Denis Scheck, ARD druckfrisch, über Herzfaden)

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