Künzelsau,
29
September
2021
|
16:20
Europe/Amsterdam

Die Reinhold-Würth-Hochschule und Würth veranstalteten 1. Würth Engineering Cup

Ausgestattet mit einem Kanu, zwei Akkuschraubern und elektronischen Bauteilen hieß es für die Studierenden innerhalb von knapp zwei Tagen ein klassisches Kanu zu elektrifizieren. Analog des Prinzips eines umweltfreundlichen E-Bikes sollten die Studierenden den Antrieb so gestalten, dass dieser beim Paddeln automatisch unterstützt. Hierfür stellte Würth die innerhalb der Würth-Gruppe entwickelten Akku-Bohrschrauber ABS 18 Power M-Cube zur Verfügung.

Die teilnehmenden Studierenden kamen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen wie zum Beispiel Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau sowie Wirtschaftsingenieurwesen. Durch den interdisziplinären Austausch gelang es den Teams die unterschiedlichsten Lösungsansätze zu realisieren und somit ganz individuell mit ihren Kanus ans Ziel zu gelangen: von rudimentär verkabelten Sensoren bis zu hin zu via Bluetooth übertragenen Signalen des durch den Paddler erzeugten Vortriebs.

Vier Studierendenteams traten zum Abschluss der zweitägigen Veranstaltung einen 400-Meter-Rundkurs auf dem Kocher, direkt an der Reinhold-Würth-Hochschule, mit den modifizierten Kanus an. Das Kanu des Siegerteams zeichnete sich schließlich durch eine funktionelle Besonderheit aus. Durch einen speziellen Betrieb der Akkuschrauber gelang es den Studierenden eine optimierte Kurvenfahrt während des Paddelns um die Wendeboje zu realisieren. Lisa Lang, Studentin aus dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, freut sich gemeinsam mit ihrem Team über den Sieg: „Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Jeder hat seine Stärken eingebracht und gemeinsam haben wir das gerockt.“ Dem Siegerteam winkte eine Prämie in Höhe von 500 Euro, bereitgestellt durch den Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V..

Dr. Heiko Rosskamp, Leiter Forschung und Entwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG, begleitete die Veranstaltung und stand den Studierenden für Fragen unterstützend zur Seite.

Zusammenfassung

Am 24. und 25. September fand zum ersten Mal der Würth Engineering Cup für Studierende der Hochschule Heilbronn statt. Insgesamt nahmen 16 Studierende teil. Der Hackathon wurde in Zusammenarbeit mit der Adolf Würth GmbH & Co. KG und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Ulm vom Institut für Digitalisierung und elektrische Antriebe (IDA) sowie dem Institut für schnelle mechatronische Systeme der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau veranstaltet. „Die Beantragung wurde stets von einem Wohlwollen und einer Befürwortung begleitet“, so Prof. Dr.-Ing. Jürgen Ulm.

Für mich war das eine tolle Veranstaltung, weil es schön ist zu sehen wie viele junge Leute kreativ und mit Kompetenz etwas bauen. Es ist allen Teams gelungen hinterher aufs Wasser zu gehen und zu fahren. Es war ein toller und fairer Wettkampf.
Dr. Heiko Rosskamp, Leiter Forschung und Entwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG

Adolf Würth GmbH & Co. KG

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG ist führender Hersteller von Befestigungstechnik für die professionelle Anwendung. Sie ist das größte Einzelunternehmen der weltweit tätigen Würth-Gruppe. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG beschäftigt deutschlandweit über 7.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 2,21 Milliarden Euro.

Ab 2022 treffen im Würth Innovationszentrum Produktentwickler der Würth-Gruppe und Wissenschaftler von technischen Universitäten und Hochschulen auf Anwender aus Handwerk und Industrie an einem Ort zusammen. Rund 250 Menschen werden dort Ideen zur Umsetzung bringen und in die Zukunft tragen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 70 Millionen Euro.

 

Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik

Mit über 8.000 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. An vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die Hochschule mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Die Hochschule pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region und ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis gut vernetzt.