Künzelsau,
30
Juni
2025
|
11:39
Europe/Amsterdam

Freiherr-vom-Stein Realschule aus Coesfeld gewinnt mit neuem Kiosk den Handwerkswettbewerb „MACH WAS!“ von Würth

Zusammenfassung

200 Schulen aus ganz Deutschland haben in den vergangenen Monaten getüftelt, geschraubt und gesägt, um ein handwerkliches Projekt in die Tat umzusetzen. Nun stehen die Gewinner des Handwerkswettbewerbs „MACH WAS!“ fest. Die Preisverleihung der ersten drei Plätze sowie der beiden Sonderpreise fand am Freitag, 27. Juni 2025, am Hauptsitz der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau-Gaisbach statt.

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1. Platz: Freiherr-vom-Stein Realschule Coesfeld
In Zusammenarbeit mit elf Handwerksbetrieben haben die Schülerinnen und Schüler einen Kiosk für den Brötchenverkauf gebaut. Die 13 Jugendlichen der Inklusionsklasse lernten dabei die fundamentalen Schritte eines Hausbaus kennen: Fundament gießen, Isolierung anbringen, Gasbetonsteine mauern, Verblenden, Verfugen, Einbau von Fenster und Türen sowie Innenausbau.

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2. Platz: Ubbo-Emmius-Gymnasium Leer
Acht Schülerinnen und Schüler bauten den „Schelf“ – ein wandelbares Modul für Schüler und Lehrer. „Schelf“ wird aus nachhaltigem Holz konzipiert und sieht zunächst aus wie ein einfacher Schrank, offenbart aber durch Interaktionen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Je nach Bedarf kann es als „stummer Diener“ Ordnung im Raum schaffen oder als „magischer Elf“ die Räume in eine kreative Pausen- und Lernlandschaft transformieren.

Unternehmen

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3. Platz: Realschule plus und Fachoberschule Kaisersesch
Es entstand ein funktionsfähiger Steinbackofen als gemeinschaftliches Projekt. Gestaltet in Anlehnung an Hundertwasser, wurde der integrierte Stehtisch von 17 Schülerinnen und Schülern mit Mosaik verziert und dient als praktische Ablagefläche. Der Ofen ist dicht – und die Pizzen gelingen hervorragend.

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Kunst & Kultur

Carmen Würth Preis: Rothenbachschule Sömmerda
29 Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums „Rothenbachschule“ Sömmerda haben den alten Schulgarten aufgewertet. Zuerst wurde der Garten bereinigt und begradigt. Im hinteren Bereich entstand eine Pergola mit Sitzecke. Im Vordergrund des Schulgartens wurden fünf Hochbeete errichtet.

Der Carmen Würth Preis wurde in der Wettbewerbsrunde 2021/22 erstmalig verliehen und wird von der Stiftung Würth gefördert. Namensgeberin ist Carmen Würth, die sich seit jeher für soziale Belange engagiert. Die Auszeichnung prämiert Schulteams, die die Integration von Menschen mit Behinderung an ihrer Schule vorantreiben und/oder trotz potenzieller Einschränkungen tolle Projekte umgesetzt haben.

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Sonderpreis: Geschwister-Scholl-Schule Blieskastel
In diesem Projekt wurden Handwerk und smarte Technik vereint. 14 Schülerinnen und Schüler errichteten ein Minihaus und erhielten dabei eine Einweisung in die Microcontroller auf Basis der Plattform Arduino, um die Technik zu programmieren. Folgende Features hat das Haus:

  • Türschloss öffnet sich mittels NFC-Karte
  • Mülleimerdeckel öffnet sich mittels Ultraschallsensor
  • Fenster und Licht werden über eine eigene App betätigt
  • Alarmton bei Feuer
  • Temperatur, Lichtstärke und Luftdruck werden gemessen und angezeigt
  • Meldung, wenn Post im Briefkasten angekommen ist
  • Anzeige bei Regen

Der Sonderpreis zeichnet ein Projekt aus, das in einer variablen Kategorie wie z.B. Innovation oder Nachhaltigkeit besonders heraussticht.

„Das Handwerk steht wie viele andere Branchen auch vor der Herausforderung, geeignete Fachkräfte zu gewinnen. Über den Handwerkswettbewerb „MACH WAS!“ entstehen erste wertvolle Kontakte zwischen Betrieben und Schulen. Der Wettbewerb ist ein gutes Beispiel dafür, dass mit Engagement und Teamgeist Großartiges entstehen kann“, sagte Norbert Heckmann, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe, der den Gewinnerteams die Preise überreichte.

Alle teilnehmenden Schulen bekamen fachliche Unterstützung von örtlichen Handwerksbetrieben. Das Fördergeld in Höhe von 200.000 Euro und die Sachpreise stiftete die Adolf Würth GmbH & Co. KG. Alle Gewinnerteams erhielten einen Pokal, Urkunden, Würth-Gutscheine im Wert von insgesamt über 3.000 Euro sowie ein Würth-Fan-Paket. Abends durften die Jugendlichen beim Würth Open Air in Künzelsau-Gaisbach ihren Sieg feiern.

„Auch dieses Jahr haben die Schulen wieder unzählige kreative und innovative Handwerksprojekte umgesetzt. Es freut mich zu sehen, mit wie viel Neugier die Jugendlichen an diese Aufgabe herangehen. Wir gratulieren den Gewinnerteams und sind schon auf die nächste Runde gespannt“, sagte Anika Layer, Leiterin der Initiative.

Über „MACH WAS!"
„MACH WAS! Der Handwerkswettbewerb für Schulteams." ist eine Initiative von Würth unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk e. V.. Das Fördergeld und die Sachpreise stiftet die Adolf Würth GmbH & Co. KG. Für die Unterstützung der Schulprojekte wendet Würth insgesamt über 500.000 Euro auf. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, spielerisch Berufspotenziale aufzuzeigen und junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Mitmachen können allgemeinbildende weiterführende Schulen aus ganz Deutschland, entweder ganze Schulklassen oder Arbeitsgruppen der Klassenstufen 7 bis 10 in Zusammenarbeit mit einem Handwerksbetrieb. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter: www.handwerkswettbewerb.de

Über die Würth-Gruppe
Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern zum Jahresende 2024 weltweit 88.400 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.800 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 20,2 Milliarden Euro und ein Betriebsergebnis von 940 Millionen Euro. Mit über 8.000 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.