Künzelsau,
08
Juni
2022
|
09:11
Europe/Amsterdam

Handwerkswettbewerb „MACH WAS!“ auf politischer Ebene platziert

Zusammenfassung

Der Handwerkswettbewerb „MACH WAS!“ von Würth unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk e. V. bekommt nun auch von politischer Seite mehr Aufmerksamkeit. In der Würth Repräsentanz in Berlin hat hierzu eine Austauschrunde stattgefunden. Ziel war es, den eingeladenen Abgeordneten des Bundestages sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bildungsinstitutionen und aus der Wirtschaft die Bedeutung von „MACH WAS!“ näherzubringen.

Jasmin Sackmann, Leiterin der Initiative, stellte den Wettbewerb vor. Lehrerinnen und Lehrer sowie Jugendliche von teilnehmenden Schulen berichteten zudem von ihren Erfahrungen. Im Rahmen des Handwerkswettbewerbs erhalten Schulen fachliche und finanzielle Unterstützung für ein konkretes handwerkliches Projekt zur Aufwertung des Schulgeländes. Dieses setzen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einem örtlichen Handwerksbetrieb um.

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Es ist seit Jahren ein erklärtes Ziel deutscher und europäischer Bildungspolitik, mehr Jugendlichen eine akademische Ausbildung zu ermöglichen. Aus demografischen Gründen führt diese Politik allerdings auch zu einer negativen Rückkoppelung auf den nichtakademischen Ausbildungs- und Beschäftigungsbereich. Zunehmend stehen nicht mehr genügend junge Leute für handwerkliche Ausbildungen zur Verfügung. Wenn Deutschland jedoch sein Handwerk verlernt, verspielt es seine Zukunft. Berufswünsche formieren sich in der Schulzeit. Es ist daher wichtig, in den Schulen junge Menschen „auf den Geschmack“ zu bringen und Berührungspunkte mit dem Handwerk zu schaffen.

Daniela Schily, Leiterin der Würth Repräsentanz in Berlin

Kunst & Kultur

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Alle Teilnehmenden der Austauschrunde waren sich einig, dass es einer stärkeren politischen Aufmerksamkeit bedarf, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken – zusätzlich zum Handwerkswettbewerb, bei dem Jugendliche und Handwerksbetriebe zusammenarbeiten. 

Was es braucht, sind auch Role Models. Es braucht Handwerker, zu denen junge Leute aufschauen können.

Katrin Staffler (CSU), MdB und Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

Die Abgeordneten des Bundestages boten an, in den Ausschüssen und ihren Wahlkreisen das Thema voranzutreiben. Bildungsträger und Schulen auf Landesebene orientieren sich dabei auch an den Empfehlungen der Kultusministerkonferenz. So war es ein positives Signal, dass auch von dieser Seite Unterstützung angeboten wurde.

In Baden-Württemberg wird bereits eine Folgeveranstaltung geplant: Im Regierungsbezirk Stuttgart sollen Landtagsabgeordnete, Handwerkskammer sowie Schulamtsleitungen und Schulen zusammenkommen, um an dem Thema zu arbeiten. Auch die Verantwortlichen von „MACH WAS!“ werden dabei sein und den Wettbewerb vorstellen.

 

Über „MACH WAS!“

„MACH WAS! Der Handwerkswettbewerb für Schulteams." ist eine Initiative von Würth unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk e. V.. Das Fördergeld und die Sachpreise stiftet die Adolf Würth GmbH & Co. KG. Für die Unterstützung der Schulprojekte wendet Würth insgesamt über 500.000 Euro auf. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, spielerisch Berufspotenziale aufzuzeigen und junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Mitmachen können allgemeinbildende weiterführende Schulen aus ganz Deutschland, entweder ganze Schulklassen oder Arbeitsgruppen der Klassenstufen 7 bis 10 in Zusammenarbeit mit einem Handwerksbetrieb.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter www.handwerkswettbewerb.de

 

Über die Adolf Würth GmbH & Co. KG: 
größte Einzelgesellschaft der Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Das Gründungs- und größte Einzelunternehmen der Würth-Gruppe ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau.

Die Würth-Gruppe schloss das Geschäftsjahr 2021 mit Rekordergebnissen ab: Gemäß testiertem Jahresabschluss erzielte der Konzern 17,1 Milliarden Euro Umsatz, wovon die Adolf Würth GmbH & Co. KG 2,1 Milliarden Euro erwirtschaftete. Die Würth-Gruppe beschäftigt weltweit über 83.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, über 7.500 sind in der Adolf Würth GmbH & Co. KG tätig.

 

Über das Würth Haus Berlin

Die Würth-Gruppe nimmt in der deutschen Hauptstadt Berlin mit einer Repräsentanz, dem Würth Haus Berlin, Quartier. Im Austausch mit der Bundesregierung, den Wirtschaftsverbänden, den Gewerkschaften, den ausländischen Gesandtschaften und Kultureinrichtungen pflegt das Würth Haus Berlin den offenen Dialog mit allen verantwortlichen gesellschaftlichen Gruppierungen und Institutionen.

Vom Würth Haus Berlin gehen Impulse an die Politik, die Wirtschaft und die Gesellschaft aus. Die Repräsentanz auf Schwanenwerder beherbergt Räumlichkeiten für Gesprächs- und Diskussionskreise, Konferenzen, Empfänge und Konzerte und steht auf Anfrage auch für derartige Veranstaltungen Dritter zur Verfügung.