Künzelsau,
24
Juni
2022
|
18:09
Europe/Amsterdam

Handwerkswettbewerb „MACH WAS!“: Erster Platz für Sitzmöglichkeit mit Photovoltaikanlage

Preisverleihung bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau-Gaisbach. Erstmalig wird Carmen Würth Preis vergeben.

Zusammenfassung

Eine beleuchtete und überdachte Sitzmöglichkeit mit Photovoltaikanlage im Pausenbereich, an der auch Smartphones induktiv aufgeladen werden können: Mit diesem Projekt haben die 27 Schülerinnen und Schüler der Findorff-Realschule aus Bremervörde in Niedersachsen den Handwerkswettbewerb „MACH WAS!“ gewonnen. Die Siegerehrung der ersten drei Plätze sowie der beiden Sonderpreise, dem Carmen Würth Preis und dem Innovationspreis, fand am Freitag im Alma-Würth-Saal am Hauptsitz der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau-Gaisbach statt.

Über den Carmen Würth Preis durften sich sieben Jugendliche der Helen-Keller-Schule Wiehl, Förderschule für geistige Entwicklung in Nordrhein-Westfalen, freuen. Sie bauten ein Hexenhaus, das als Spielgeräteausgabe genutzt wird. Der Carmen Würth Preis wurde in der Wettbewerbsrunde 2021/22 erstmalig verliehen und von der Stiftung Würth gefördert. Namensgeberin ist Carmen Würth, die sich seit jeher für soziale Belange engagiert und den Preis höchstpersönlich überreichte. Die Auszeichnung prämiert Schulteams, die die Integration von Menschen mit Handicap an ihrer Schule vorantreiben und/oder trotz potenzieller Einschränkungen tolle Projekte umgesetzt haben.

Den Innovationspreis erhielt die Gesamtschule Duisburg-Mitte. Die 14 Schülerinnen und Schüler vereinten Materiallager, Insektenhotel, Pflanzhaus und Sitzmöbel in einem modularen Pflanzhaus. Der Innovationspreis zeichnet Projekte aus, die in der Umsetzung oder im Ergebnis neue Ideen und Lösungen enthalten.

Über den Wettbewerb führen wir Jugendliche an das Handwerk heran und zeigen ihnen das ganze Potential und die Facetten dieses schönen, kreativen Berufs. Bei der Umsetzung ihrer Projekte können die Schülerinnen und Schüler sich selbst ausprobieren und Kontakte zu Handwerksbetrieben knüpfen – und vielleicht ihre Leidenschaft und Fähigkeiten entdecken.

Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG

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Platz zwei belegte die Erich Kästner-Schule IGS Darmstadt. Zehn Jugendliche der Schülerfirma „easy company“ bauten einen Steinofen für ihren Schulgarten. Der dritte Platz ging an die Zarduna-Schule Kirchzarten (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald). Die 13 Jugendlichen der Förderschule für geistige Entwicklung gestalteten eine sicht- und schallgeschützte Lerninsel als Rückzugsmöglichkeit zum Lernen.

Alle teilnehmenden Schulen erhielten fachliche Unterstützung von örtlichen Handwerksbetrieben. Das Fördergeld in Höhe von über 500.000 Euro und die Sachpreise stiftete die Adolf Würth GmbH & Co. KG. Alle Gewinnerteams erhielten einen Pokal, Urkunden sowie Wunschgutscheine, die sie bei über 500 Partnern einlösen können. Abends durften die Jugendlichen beim Würth Open Air ihren Sieg feiern.

Es freut mich zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Schülerinnen und Schüler ans Werk gehen. Die Resonanz ist überwältigend – ein gutes Zeichen, dass wir bei Jugendlichen einen Nerv getroffen haben. Wir freuen uns schon auf die kreativen Projekte bei der nächsten Runde von „MACH WAS!“.

Jasmin Sackmann, Leiterin der Initiative

Über „MACH WAS!“

„MACH WAS! Der Handwerkswettbewerb für Schulteams." ist eine Initiative von Würth unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk e. V.. Das Fördergeld und die Sachpreise stiftet die Adolf Würth GmbH & Co. KG. Für die Unterstützung der Schulprojekte wendet Würth insgesamt über 500.000 Euro auf. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, spielerisch Berufspotenziale aufzuzeigen und junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Mitmachen können allgemeinbildende weiterführende Schulen aus ganz Deutschland, entweder ganze Schulklassen oder Arbeitsgruppen der Klassenstufen 7 bis 10 in Zusammenarbeit mit einem Handwerksbetrieb.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter: www.handwerkswettbewerb.de

 

Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In über 80 Ländern beschäftigt der Konzern weltweit mehr als 83.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.500 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 17,1 Milliarden Euro. Mit 7.500 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau Gründungs- und größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.