Künzelsau,
23
Juni
2026
|
12:55
Europe/Amsterdam

Stiftsgymnasium Sindelfingen gewinnt den Würth Bildungspreis 2026

Zusammenfassung

Kreativität, wirtschaftliches Verständnis und großes Engagement zeigten die Schülerinnen und Schüler beim Würth Bildungspreis 2026. Den ersten Platz sicherte sich das Stiftsgymnasium Sindelfingen. Mit StiftsGrün überzeugten sie die Jury. Die Preisverleihung fand am Montag, 22. Juni 2026, in der Sparkassenakademie in Stuttgart statt.

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Die Stiftung Würth zeichnet mit dem Würth Bildungspreis jährlich herausragende ökonomische Schulprojekte in Baden-Württemberg aus. Der erste Platz ist mit 4.000 Euro dotiert.

Johannes Schmalzl, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Würth, Frank Schneider, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG, sowie Andreas Deuschle, Staatssekretär im Kultusministerium Baden-Württemberg, würdigten die Leistung der Preisträgerschulen.

„Das wirtschaftliche Verständnis bei jungen Menschen zu stärken, ist eine zentrale Bildungsaufgabe. Der Wettbewerb leistet genau das: Er inspiriert die Schülerinnen und Schüler dazu, erste Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft zu sammeln und ihre Talente zu entdecken. Der Würth Bildungspreis ist also ein echter Beitrag dafür, die Wirtschaftskompetenz der nächsten Generation zu fördern", sagte der Staatssekretär im Kultusministerium Andreas Deuschle MdL. 

Auch Schneider lobte die Gewinnerschulen: „Die ausgezeichneten Teams haben in den vergangenen Monaten mit großem Engagement und organisatorischem Geschick wirtschaftlich gearbeitet und Verantwortung übernommen.“

Schmalzl ergänzte: „Genau darin liegt die Stärke des Würth Bildungspreises: Er macht wirtschaftliches Denken und Handeln für junge Menschen erfahrbar und unterstützt Schulen dabei, innovative Lernformate zu entwickeln sowie nachhaltig zu verankern.“

Im Rahmen der Preisverleihung wurden diese Schülerteams für ihre erfolgreichen und praxisnahen Wirtschaftsprojekte im Schuljahr 2025/2026 ausgezeichnet. Aufgrund der sehr guten Leistungen aller Schülergruppen wurde der zweite Platz doppelt vergeben:

Platz 1: Stiftsgymnasium Sindelfingen: StiftsGrün
StiftsGrün steht für den Tiny Forest des Stiftsgymnasiums Sindelfingen und alles rund um dieses nachhaltige Projekt. Eine Fläche mitten im Stadtgebiet wurde im aktuellen Schuljahr in ein lebendiges Waldstück verwandelt. Standortanalysen, Kostenkalkulationen und die erfolgreiche Gewinnung von Sponsoren ermöglichten die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Sindelfingen. Der Tiny Forest soll zukünftig nicht nur als neues Ökosystem, sondern auch als grüner Lernort dienen.

Unternehmen

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Platz 2: Eichendorff-Gemeinschaftsschule Offenburg: EidoFoodFactory
Die EidoFoodFactory ist eine von Schülerinnen und Schülern der Eichendorff-Gemeinschaftsschule in Offenburg gegründete Cateringfirma. Das engagierte Team setzte bereits erste Aufträge erfolgreich um und bietet eigene Kochkurse für jüngere Schülerinnen und Schüler an. Auf der Berufsinformationsmesse in Offenburg konnte die Schülerfirma Teile ihres Angebots präsentieren. Dank der klassenübergreifenden Zusammenarbeit wird die Schülerfirma ihre Arbeit im kommenden Schuljahr fortsetzen und weiter ausbauen.

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Kunst & Kultur

Platz 2: Goethe-Gymnasium Ludwigsburg: Myzel - Mit Pilzen zu nachhaltigen Verpackungen
Die Schülerfirma des Goethe-Gymnasiums Ludwigsburg setzt sich intensiv mit nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlicher Verantwortung auseinander. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln innovative Verpackungen aus Myzel, einem Pilzgeflecht, das vollständig biologisch abbaubar ist. In Zusammenarbeit mit einem regionalen Weingut entstand bereits der erste Prototyp einer nachhaltigen Weinverpackung. Künftig wird die Juniorfirma als Arbeitsgemeinschaft fortgeführt und bietet damit auch zukünftig Raum für unternehmerisches Denken, Nachhaltigkeit und innovative Lösungen.

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Platz 3: Hardbergschule Mosbach: Bee smart
Die Schülerfirma Bee smart entwickelt, produziert und verkauft Bienenwachsprodukte wie Lippenbalsam und Wachskerzen. An ihrem schuleigenen Bienenvolk sammeln die Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen über Bienen und deren Bedeutung für Natur und Umwelt. Durch die Zusammenarbeit mit einem lokalen Imkerverein sowie in der Gestaltung eines Bienenlehrpfads bleibt Bee smart weiterhin aktiv und leistet einen nachhaltigen Beitrag vor Ort.

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Sonderpreis Digitales: Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel: JPH macht Druck
Neben dem Drucken, Binden und Aufbereiten von Unterlagen unterstützen die Schülerinnen und Schüler von JPH macht Druck auch beim Umgang mit gängiger Software für schulische Zwecke, etwa bei der Mitarbeit am Schuljahresplaner. Darüber hinaus produzieren sie in ihrer schuleigenen Druckerei mithilfe eines 3D-Druckers verschiedene Produkte, wie Weihnachts- oder Osterdekoration, die sie erfolgreich verkaufen. Die Angebote von JPH macht Druck werden im Team geplant, kalkuliert und umgesetzt.

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Sonderpreis Berufliche Orientierung: Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen: Spotlight Media Group
Unter dem Motto „School News statt Fake News“ produziert die Schülerfirma Spotlight Media Group Schul- und Regionalnachrichten. Sie finanzieren sich durch Werbeanzeigen regionaler Unternehmen in ihren Nachrichtensendungen. Das Redaktionsteam wählt Themen aus, recherchiert diese detailliert und bereitet die Beiträge in Bild und Ton professionell auf. Die ersten Ausgaben wurden bereits erfolgreich veröffentlicht. Insbesondere das Thema Fake News spielt eine zentrale Rolle im Projekt – Schülerinnen und Schüler werden sensibilisiert für den kritischen Umgang mit Informationen.

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Unterstützt wurden die teilnehmenden Schulen vom Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung Baden-Württemberg unter dem Dach der Stiftung Würth. Der Würth Bildungspreis richtet sich an allgemeinbildende weiterführende Schulen in Baden-Württemberg. Initiator ist Unternehmer Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, der sich für die Vermittlung ökonomischer Inhalte an Schulen und die Förderung wirtschaftlicher Kompetenzen bei Jugendlichen einsetzt.

 

Über die Stiftung Würth
Die gemeinnützige Stiftung Würth wurde 1987 von Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold und Carmen Würth in Künzelsau gegründet und fördert Projekte in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, Integration und Soziales sowie Kunst und Kultur. Unterstützt wird sie von der Würth-Gruppe in Deutschland, insbesondere der Adolf Würth GmbH & Co. KG.