29
Juni
2026
|
14:00
Europe/Amsterdam

Tübinger Freie Waldorfschule gewinnt mit digitaler Kletterwand den Handwerkswettbewerb „MACH WAS!“ von Würth

Zusammenfassung

200 Schulen aus ganz Deutschland haben in den vergangenen Monaten getüftelt, geschraubt und gesägt, um ein handwerkliches Projekt in die Tat umzusetzen. Nun stehen die Gewinner des Handwerkswettbewerbs „MACH WAS!“ fest. Die Preisverleihung der ersten drei Plätze sowie der beiden Sonderpreise fand am Freitag, 26. Juni 2026, am Hauptsitz der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau-Gaisbach statt.

1. Platz: Tübinger Freie Waldorfschule
Mit dem Ziel, digitale Kletterwände für Schulen erschwinglich zu machen, entwickelte das Team ein Konzept, bei dem Schülerinnen und Schüler ihre eigene Kletterwand bauen können. Durch die integrierte Digitaltechnik lassen sich auf kleinstem Raum in Echtzeit hunderte Kletterrouten über hinterleuchtete Klettergriffe präzise definieren und speichern. Die intelligente Steuerung sortiert die Routen nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad und Körpergröße. So entsteht ein individuelles und besonders effektives Trainingserlebnis.

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2. Platz: Carl-Dittler-Realschule Remchingen
Gemeinsam mit elf Handwerksbetrieben entstand eine außergewöhnliche Kletteranlage mit beleuchteter Klettersteiglandschaft rund um zwei Natursandsteinfelsen. Dafür wurden mehr als 120 Tonnen Erde, Stahl, Holz und Beton bewegt und zu einem einzigartigen Gesamtprojekt verarbeitet. Auf insgesamt über 24 Metern Quergang bietet die Anlage nun ein beeindruckendes Klettererlebnis.

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Unternehmen

3. Platz: Haupt- und Realschule Eschershausen
Mit dem Bau eines eigenen Hängegleiters verwirklichten die Schülerinnen und Schüler einen Traum, der zunächst fast unmöglich erschien. Im Rahmen des Drachenflug-Projekts konstruierten sie ihr eigenes Fluggerät und setzten sich dabei intensiv mit handwerklichen Techniken und aerodynamischen Grundlagen auseinander. Am Übungshang hoben die Teilnehmenden damit sogar selbst ab und erlebten das Fliegen aus eigener Kraft.

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Carmen Würth Preis: Schule am Michaelsberg Sinsheim
Auf einem Pachtgrundstück der Stadt Sinsheim entstand eine nachhaltige Hütte auf Stelzen mit Plattform und einer Grundfläche von drei mal drei Metern. Über viele Technikstunden hinweg arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit großem Einsatz an der Umsetzung und sammelten dabei vielfältige handwerkliche Erfahrungen.

Der Carmen Würth Preis wurde in der Wettbewerbsrunde 2021/22 erstmalig verliehen und wird von der Stiftung Würth gefördert. Namensgeberin ist Carmen Würth, die sich seit jeher für soziale Belange engagiert. Die Auszeichnung prämiert Schulteams, die die Integration von Menschen mit Behinderung an ihrer Schule vorantreiben und/oder trotz potenzieller Einschränkungen tolle Projekte umgesetzt haben.

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Kunst & Kultur

Sonderpreis: Max-Eyth-Realschule Backnang
Mit dem Projekt „On Fire – wir bauen einen Pizzaofen“ schufen die Jugendlichen einen nachhaltigen Treffpunkt für die Schule, der künftig bei Schulfesten zum Einsatz kommt. Von der ersten Idee über die Planung bis zur praktischen Umsetzung übernahmen die Schülerinnen und Schüler alle Arbeitsschritte selbst und arbeiteten dabei eng mit Handwerksbetrieben zusammen.

Der Sonderpreis zeichnet ein Projekt aus, das in einer variablen Kategorie besonders heraussticht. Für ihre besondere digitale Begleitung des Projekts wurde die Max-Eyth-Realschule mit dem Sonderpreis im Bereich Social Media ausgezeichnet: Mit einem eigens eingerichteten Instagram-Kanal dokumentierten die Schülerinnen und Schüler den Baufortschritt regelmäßig, kreativ und nahbar.

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„Wer junge Menschen für das Handwerk begeistern will, muss ihnen die Möglichkeit geben, es praktisch zu erleben. Genau das gelingt mit dem Wettbewerb MACH WAS! auf besondere Weise: Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team, entwickeln eigene Ideen und sammeln wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Orientierung. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, was möglich ist, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam anpacken“, sagte Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG, bei der Preisverleihung.

Alle teilnehmenden Schulen bekamen fachliche Unterstützung von örtlichen Handwerksbetrieben. Das Fördergeld in Höhe von 200.000 Euro und die Sachpreise stiftete die Adolf Würth GmbH & Co. KG. Alle Gewinnerteams erhielten einen Pokal, Urkunden, Würth-Gutscheine im Wert von insgesamt über 3.000 Euro sowie ein Würth-Fan-Paket. Abends durften die Jugendlichen beim Würth Open Air in Künzelsau-Gaisbach ihren Sieg feiern.

„Die vielen spannenden Projekte zeigen auch in diesem Jahr, mit wie viel Kreativität, Einsatzfreude und Teamgeist die Jugendlichen ans Werk gehen. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie engagiert sie ihre Ideen in die Praxis umsetzen. Den Gewinnerteams gratulieren wir von Herzen und freuen uns schon auf alles, was in der nächsten Runde entstehen wird“, sagte Anika Klose, Leiterin der Initiative.

Die nächste Runde hat bereits begonnen: Bis zum 10. Oktober 2026 können sich interessierte Schulen mit ihrem handwerklichen Projekt bewerben.

 

Über „MACH WAS!"
„MACH WAS! Der Handwerkswettbewerb für Schulteams." ist eine Initiative von Würth unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk e. V.. Das Fördergeld und die Sachpreise stiftet die Adolf Würth GmbH & Co. KG. Für die Unterstützung der Schulprojekte wendet Würth insgesamt über 500.000 Euro auf. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, spielerisch Berufspotenziale aufzuzeigen und junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Mitmachen können allgemeinbildende weiterführende Schulen aus ganz Deutschland, entweder ganze Schulklassen oder Arbeitsgruppen der Klassenstufen 7 bis 10 in Zusammenarbeit mit einem Handwerksbetrieb. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter: www.handwerkswettbewerb.de

Über die Würth-Gruppe
Die Würth-Gruppe ist führend in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit über 86.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.800 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 20,7 Milliarden Euro und ein Betriebsergebnis von 970 Millionen Euro. Mit über 8.000 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.