Künzelsau,
02
August
2021
|
11:10
Europe/Amsterdam

Die Würth-Gruppe unterstützt UNICEF mit 250.000 Euro

Zusammenfassung

Im Rahmen einer weltweiten Verkaufsaktion hatten Würth Kunden die Möglichkeit die limitierten Sondereditionen eines 50-teiligen Werkzeugkoffers und eines Drehmomentschlüssels zu erwerben. Für jedes verkaufte Produkt dieser Sondereditionen spendet die Würth-Gruppe zwei Euro an UNICEF.

Die RW WORKOUT-Woche ist seit über 30 Jahren fester Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Innen- und Außendienst in den Gesellschaften der Würth-Gruppe. Bei dieser Mitreiseaktion begleitet der Innendienst den Außendienst bei seinen täglichen Kundenbesuchen. Das fördert nicht nur die Zusammenarbeit, sondern sorgt auch dafür, dass Außendienst und Kunden Verbesserungsvorschläge und Ideen im persönlichen Gespräch an den Innendienst weitergeben können. Aufgrund der Corona-Pandemie waren gemeinsame Besuche bei den Kunden vor Ort in diesem Jahr nur sehr eingeschränkt möglich. Außen- und Innendienstmitarbeitende führten die Verkaufsgespräche mit den Kunden daher überwiegend am Telefon oder per Videoanruf.

 

Weltweite Vertriebsaktivitäten ermöglichen Spende

Bereits zum vierten Mal verband Würth die RW WORKOUT-Woche mit einer Spendenaktion: Pro verkauftem Produkt aus der limitierten Sonderedition gehen zwei Euro an UNICEF. Durch weltweite Vertriebsaktivitäten wurden so erneut insgesamt 250.000 Euro zusammengetragen. „Obwohl wir unsere Kunden in diesem Jahr nicht persönlich besuchen konnten, war es uns ein Anliegen, die Aktion durchzuführen – denn anderen zu helfen, ist für uns ein Selbstverständnis. Gerade in Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger, dass wir unsere soziale Verantwortung nicht vernachlässigen. Mit dieser Spende geben wir etwas an die Gesellschaft zurück und unterstützen jene, die Hilfe dringend benötigen“, sagt Bettina Würth, Beiratsvorsitzende der Würth-Gruppe, über die Aktion.

 

Isibindi Adolescent Youth Development Programme

Die Spende kommt dem „Isibindi Adolescent Youth Development Programme“ von UNICEF in Südafrika zugute. Isibindi wurde als Reaktion auf die HIV-Epidemie im Jahr 2000 ins Leben gerufen, denn durch die Epidemie sind viele Kinder verwaist oder gefährdet. Isibindi ist ein Programm, das Kinder mithilfe der Gemeinschaft vor Missbrauch, Vernachlässigung und Gewalt schützt. Das Programm konzentriert sich dabei vor allem auf das psychische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen, beispielsweise durch sogenannte Safe Parks: Geschütze Orte speziell für gefährdete Kinder, in denen sie sich erholen und lernen können. Die positiven Veränderungen, die Isibindi damit für die Kinder schafft, bieten ihnen Hoffnung und neue Möglichkeiten für die Zukunft.

„Das Isibindi-Programm verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz für Kinder, Jugendliche und Familien in ganz Südafrika, die von Missbrauch, Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung bedroht sind“, sagte Christine Muhigana, Leiterin von UNICEF Südafrika. „Die Aktivitäten in sicheren Parks, aber auch Hausbesuche schützen und verbessern das geistige und körperliche Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen im ganzen Land. Die weitreichenden Auswirkungen von COVID-19 haben dazu geführt, dass gefährdete Kinder und Jugendliche noch mehr bedroht sind. Deshalb ist die Unterstützung von Würth so wichtig, um diese essentiellen Maßnahmen weiter ausbauen zu können. Damit können wir den Alltag in benachteiligten Gemeinden zum Positiven verändern, um Kindern und Jugendlichen Hoffnung zu geben und Chancen zu bieten.

 

Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in ihrem Kerngeschäft, dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Sie besteht aktuell aus über 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern und beschäftigt über 80.000 Mitarbeiter. Davon sind über 33.000 fest angestellte Verkäufer im Außendienst. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete die Würth-Gruppe einen Umsatz von 14,41 Mrd. Euro.

Im Kerngeschäft, der Würth-Linie, umfasst das Verkaufsprogramm für Handwerk und Industrie über 125.000 Produkte: von Schrauben, Schraubenzubehör und Dübeln über Werkzeuge bis hin zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. Die Allied Companies – Gesellschaften des Konzerns, die an das Kerngeschäft angrenzen oder diversifizierte Geschäftsbereiche bearbeiten – ergänzen das Angebot um Produkte für Bau- und Heimwerkermärkte, Elektroinstallationsmaterial, elektronische Bauteile (z. B. Leiterplatten) sowie Finanzdienstleistungen. Sie machen über 40 Prozent des Umsatzes der Würth-Gruppe aus.